Sandra-Bambach_pixelerosion

pixel-erosion

2011 | Gemeinschaftsarbeit mit Rebecca Rottensteiner | Installation, Performance | Fotografien, Ventilator, Wand

Das Wort »Erosion« beschreibt den Prozess des Abtragens einer Materie in Abhängigkeit von Zeit und Krafteinwirkung im Kontext eines bestimmten Raumes. Eine Fläche erfährt eine mechanische Bearbeitung durch Sandkörner im Wind, Wasserturbulenzen mit Gesteinstrümmern und ähnlich. Auch Kleinstformen können entstehen, sich über einen längeren Zeitraum ausweiten und somit zu einer größeren Ausprägung gelangen.

Die Pixel-Erosion verhält sich identisch. Kleinstformen der Erosion werden zu Pixeln, den Kleinstformen der fotografischen Darstellung. Die bearbeitete Fläche, der Raum, ist eine Wand mit Fotografiestreifen, die allesamt Abbilder von Erosionen im kleinen Maßstab zeigen. Die Krafteinwirkung erfolgt über einen Ventilator, der über eine bestimmte Zeit Luftmassen unterschiedlicher Stärke auf die definierte Fläche lenkt. Die Erosion entsteht willkürlich und ohne Einflussnahme der Künstler/-innen und verhält sich somit analog zu einer natürlichen Erosion.