Sandra-Bambach_silentrunning

silent running

2011 | Kurzfilm, 1:30 min. | Triptychon aus Aufnahmen einer Wärmebildkamera

Silent running – eine Studie über die unabdingbare Verbundenheit zwischen innerer und äußerer Natur. Der Mensch ist Teil der Natur, auch wenn er es zuweilen selbst nicht in dieser Form wahrnimmt. Das filmische Triptychon besteht aus Sequenzen, die mit einer Wärmebildkamera aufgenommen wurden. Es zeigt die Einwirkung von verschiedenen     phänomenologischen Erscheinungen, die im Zusammenhang mit dem Wetter auftreten, und ihre Auswirkung auf den menschlichen Organismus. Die betrachteten Erscheinungen sind Hitze, Kälte und Regen.

Der Körper wird durch die ungewöhnliche Betrachtungsperspektive und die Ausschnittwahl stark abstrahiert und verschwindet im amorphen Farbwechsel vollkommen. Was sichtbar bleibt ist die Darstellung eines Farbenspiels, das ebenso ein grafisches Wettermodell sein könnte.

Der Titel spielt auf den gleichnamigen Film aus dem Jahre 1972, der sich mit Klimakapseln im Weltall befasst, an und ist zugleich ein Hinweis auf die Audiospur, die einzig aus den kaum vernehmbaren Betriebsgeräuschen der Wärmebildkamera besteht.

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